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Die Broken-Windows-Theorie

Über den Einfluss der räumlichen Umgebung auf das Sozialverhalten


Haben wir unser Verhalten tatsächlich selbst im Griff? Oder können bereits geringfügige Umgebungsveränderungen unsere sozialen Normen deutlich beeinflussen?


Nach der Broken-Window-Theorie können bereits kleine Anzeichen öffentlicher Unordnung normkonformes Verhalten herabsetzen und sogar einen Prozess bis hin zur Kriminalität auslösen. Doch kann das „broken window“, Grafitti oder Umgebungsverschmutzungen unsere sozialen Normen wie Fairness tatsächlich außer Kraft setzen? 
In dieser Diplomarbeit wird anhand einer experimentellen Laborstudie einem Ausschnitt dieser Fragestellung nachgegangen. Dazu wurde das Fairnessverhalten der Probanden anhand einer systematischen Umgebungsvariation miteinander verglichen (Setting I: sauberes Labor vs. Setting II: verschmutztes Labor). 

 
Die Arbeit enthält u.a. eine Erläuterung der Broken-Window-Theorie, des Forschungsstandes sowie spieltheoretische Implikationen zur Messung des Normverhaltens. Differenzierte grafische und statistische Auswertungsmethoden runden die Arbeit ab.  


 


 „Gesellschaftlich brisant. Soziologisch brillant. Methodisch klasse. Ein Muss.“ Sebastian Grauvogl (Dipl. Soz.)

Stichworte: Broken-Window-Theorie – Spieltheorie – Littering – Zero-Tolerance-Strategy – Community Policing - Experimentelles Design – (non-) parametrische statistische Methoden – Datenanalyse mit R.


Text und Bilder: ©David R. Hielscher 2020